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Elternbrief Nr.11 2006/2007: ( Version 1.03 2006-12-10)
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Inhalte:
( last by drwm©2006-12-20)
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es ist nun schon eine mehr als
zehnjährige Tradition geworden; Ihnen vor Weihnachten in einem Elternbrief
einen kurzen Überblick über unsere Schule und deren Entwicklung zu geben.
Wie schon in den vorangegangenen Briefen wollen wir
versuchen, für Sie darzustellen, was seit dem Erscheinen des Elternbriefes Ende
letzten Jahres an und in unserer Schule geschah, was sich änderte sind wie sie
sich im Vergleich zum Vorjahr weiterentwickelte. Beiträge aus verschiedenen
Gebieten sollen Ihnen tiefere Einsichten gewähren.
Doch zuvor ein allgemeiner Überblick:
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Schon im Elternbrief der letzten Jahre wurde
deutlich, dass die Schülerzahlen ihren Höchstwert überschritten haben und nach
und nach fallen. Der Grund dafür ist nicht etwa eine schwindende Nachfrage des
gymnasialen Bildungsweges, sondern die älteren noch geburtenstärkeren Jahrgänge
verlassen nach und nach das Gymnasium und die nachfolgenden jüngeren Jahrgänge
sind im Vergleich zu den älteren Klassenstufen bis auf die Hälfte
„geschrumpft". Weiterhin bilden die Schülerinnen bzw. Schüler der 12. und
13. Klassen ein gemeinsames Kurssystem (12k), um dann im kommenden Frühjahr
bzw. Sommer gemeinsam die Abiturprüfungen zu absolvieren. Damit verlässt der
letzte (?) 13. Schuljahrgang das Gymnasium und ab Herbst 2007 umfasst der
gymnasiale Bildungsgang wieder die Klassenstufen 5 bis 12.
Momentan besuchen 566
Schülerinnen und Schüler unser Gymnasium. Diese verteilen sich wie folgt auf
die Jahrgänge: zwei 5. Klassen mit 52 Schülerinnen und Schülern; drei 6.
Klassen mit 61 Schülerinnen und Schülern; drei 7. Klassen mit 63 Schülerinnen
und Schülern; ebenfalls drei 8. Klassen mit 58 Schülerinnen und Schülern; auch
drei 9. Klassen mit 65 Schülerinnen und Schülern; drei 10. Klassen a' 66
Schülerinnen und Schüler; in der Sekundarstufe II der 11. Jahrgang mit drei
Tutorengruppen und 75 Schülerinnen bzw. Schülern sowie die kompakte Kursstufe
der 12. und 13. Klassen mit insgesamt 126 Schülerinnen und Schülern.
Die Schule ist so fast durchgängig dreizügig und damit zeigt sich
der Bestand der Schule aus heutiger Sicht als langfristig gesichert.
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Die Klassenstufen
5, 7, 9, 10, 11 und 12k haben zu Beginn des Schuljahres neue Klassen- bzw.
Jahrgangselternvertretungen gewählt. Allen Eltern, die bereit sind, sich für
unsere Schule in einem Amt zu engagieren, sei herzlich gedankt! Die Wahlen zu
den Elternämtern gelten jeweils für zwei Jahre. Da
die letzte Schul-Elternvertretung 2005 gewählt wurde, fand zu Beginn dieses
Schuljahres keine Eltemsprecherwahl statt. Als
Elternsprecherin ist nach wie vor FRAU LÖBERT ( 6c) im
Amt. FRAU SCHRAMM ( 12k ) vertritt die Elternschaft
der Schule nach wie vor im Kreiselternrat. Der Schülerrat wählte in diesem
Schuljahr SARAH RÖMER ( 12k ) zur Schülersprecherin
der Schule. NICOLE TEICHMANN ( 12k ) wurde ihre
Stellvertreterin.
Auch an dieser Stelle gilt die Anerkennung denjenigen, die
sich als Schülersprecherin bzw. Schülersprecher für die Belange der Klasse bzw.
Jahrgangsgruppe engagieren. Wir wünschen ihnen Geschick, Ausdauer und Energie
bei dieser wichtigen Arbeit!
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Gegenwärtig
unterrichten am Gymnasium 52 Lehrerinnen und Lehrer. Im Vergleich zum letzten
Elternbrief Ende 2005 haben sich folgende Veränderungen in der
Personalbesetzung an unserer Schule ergeben: Frau Scholz ( Mathe/ Chemie) und Frau Göhlich ( Mathe / Geografie ) beendeten ihre
Abordnung und kehrten an ihre Stammschulen zurück.
Neu aus Magdeburg
hinzu gekommen ist Frau
Voss. Sie unterrichtet die
Fächer Mathematik und Geografie und ist in diesem Schuljahr noch vorrangig in
der Sekundarstufe I eingesetzt worden..
Erfreulich ist, dass
das Kollegium selbst auch „für Nachwuchs sorgt". So mussten im Laufe des
letzten Schuljahres drei Kolleginnen ihre Tätigkeit unterbrechen und den
Schwangerschaftsurlaub antreten. Hiermit gratulieren wir ihnen zur Geburt ihrer
Kinder und wünschen ihnen und ihren Familien alles Gute für die Zukunft ! Anfang Dezember beendet Frau Kühne ihre Elternzeit aber schon und nimmt ihren Dienst in den
Fächern Sport und Geografie wieder auf Auch Frau Schulz hat
mit Beginn des Schuljahres nach der Eltemzeit ihre
Arbeit an unserer Schule wieder aufgenommen.
Leider ist unser
Kollege H.-D. Lange schon über längere Zeit erkrankt. Diese
Lücke ist vor allem im Sportunterricht zu verspüren. Wir wünschen Herrn Lange
auch von dieser Stelle aus alles Gute !
Bezüglich des Unterrichtes können wir nun vermelden, dass alle
verbindlichen Fächer von unserem Gymnasium angeboten werden. Insbesondere im
Fach Ethik ist es uns in diesem Schuljahr erstmals möglich, dieses Fach in
allen Klassenstufen anzubieten. Realisiert wird dieses Angebot neben Frau Mitrasch aus unserer Schule durch Frau Koch von der Herder- Sekundarschule in Calbe.
Schon seit dem
letzten Schuljahr wurde unser Kollegium über unser Ganztagsprojekt durch Frau Schmidtke als pädagogische Mitarbeiterin
bereichert. Frau Schmidtke arbeitet in vielen
Bereichen der außerunterrichtlichen Tätigkeit und
unterstützt somit vor allem unsere Ganztagsaktivitäten.
Probleme in der
Unterrichtsversorgung traten zeitweise durch mehrere langfristige Krankheiten
im Kollgium, die sich auch im selben Fach
überschnitten, auf Hier unternahm die Schule in Zusammenarbeit mit dem
Landesverwaltungsamt alle Anstrengungen, um den Unterrichtsausfall zu
minimieren. Ausfälle durch die Schwangerschaften waren relativ unerheblich.
Seitens der Schulverwaltung sind den Gymnasien in diesem Schuljahr
eine größere Anzahl von sogenannten ESA-Stunden ( ESA:
Erweiterte Schulische Angebote ) zugewiesen worden. Mit Hilfe dieser
zusätzlichen Möglichkeiten konnten für unsere Schülerschaft neben zusätzlichen außerunterrichtlichen Aktivitäten umfangreiche
Fördermöglichkeiten realisiert werden ( mehr dazu im Bereich Ganztagsangebote
).
Durch die noch
relativ großen Schülerzahlen in diesem Schuljahr, vor allem im Doppeljahrgang
12k, ist es bezüglich der Raumsituation noch eng. Die bewährte Möglichkeit der
Lösung des Raumproblems besteht darin, wie schon in den Vorjahren die
Klassenstufen 10 bis 12k durchgängig im Haus II unterzubringen. Da die
Räumlichkeiten im Haus II dennoch nicht immer ausreichen, stehen auch in diesem
Schuljahr in der benachbarten Teutloff-GmbH Räume zur
Verfügung. Im Haus I haben weiterhin die Klassenstufen 5 bis 9 Unterricht. Hier
reichen die zur Verfügung stehenden Räume aus, um alle Schülerinnen und Schüler
unterzubringen.
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Wie schon mehrfach berichtet, hat es die Schule geschafft, in den
Genuss von Bundesfördermitteln
für Ganztagsschulen zu
kommen. Somit wurde im Sommer diesen Jahres begonnen,
mit einem Schulergänzungsbau den Standort des Gymnasiums nur auf die Große
Angergasse zu konzentrieren und damit voraussichtlich im kommenden Schuljahr
das Haus II aufgeben zu können. Außerdem werden sich dann auch hinsichtlich der
Ganztagsbedingungen wesentlich bessere Voraussetzungen ergeben. Zur Zeit der
Erstellung dieses Elternbriefes kann vermeldet werden, dass der Rohbau des neuen Ergänzungsgebäudes bis auf das Dach schon fertig
gestellt werden konnte. Geplant ist, dass mit dem Einbau von Türen und Fenstern
auch über die Wintermonate hinweg der Innenausbau realisiert werden kann. Läuft
dann alles weiter nach Plan, können wir im Sommer nächsten Jahres in diesen
Neubau „einziehen".
Fortgesetzt wird das Baugeschehen im Haus I mit der Sanierung der
Toiletten und der Umgestaltung der Flure sowie mit Abschattungsmöglichkeiten
zur Südseite hin. Die Sanierung der Fassade Haus I sowie die Neugestaltung von
Schulhof und Parkplatz sollen vorerst die Baumaßnahmen abschließen.
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Im letzten
Elternbrief konnten wir schon über erste Erfahrungen unseres Ganztagsprojektes
berichten. Bei der Planung und Verwirklichung müssen wir aber nach wie vor mit
den noch räumlich beengten Verhältnissen kämpfen. Allerdings konnten wir nach
Analyse des vergangenen Schuljahres unsere Angebote ausbauen und noch
bedarfsgerechter für die Schülerinnen bzw. Schüler gestalten. Um die Anlaufzeit
unserer Ganztagsvorhaben so weit wie möchlich zu
minimieren, sind die organisatorischen Vorbereitungen für dieses Schuljahr
schon zum Ende des vergangenen Schuljahres realisiert worden. Dieses Verfahren
hat sich als Vorteil erwiesen.
Unser Ziel ist und
bleibt es, mit den zur Zeit gegebenen Bedingungen
unser Ganztagsprojekt in möglichst guter Qualität zu realisieren und mit dem
Schulergänzungsbau, der über dieses Ganztagsvorhaben gefördert wird, unsere Bedingungen an der Schule für die
Zukunft wesentlich zu verbessern.
Zusätzlich zum Unterricht offeriert die Schule wie schon im
letzten Schuljahr neben dem Ganztagsangebot weitere Möglichkeiten zum Ausgleich
von Lerndefiziten. Ausgebaut sind diese Angebote noch durch ESA-Stunden. So
wurden in den 5. und 6. Klassen zusätzliche Hilfen in den Fächern Mathematik
und Deutsch und Englisch eingerichtet. Angebote des Ausgleichs weiterer
Lerndefizite in anderen Klassenstufen sind Hilfen in Englisch und Mathematik in
der Klassenstufe 10, um den Einstieg in die Kursstufe so problemarm als möglich
zu gestalten. Aber auch in der Kursstufe selbst, also in den Jahrgängen 11 und
12/13 sind zur Zeit Hilfen in mehreren Fächer im
Angebot, um Defizite auszugleichen. Allerdings muss einschränkend bemerkt
werden, dass die Hilfen in den oberen Klassenstufen nur dann stattfinden,
solange diese Stunden der Schule als Reserve zur Verfügung stehen. Sollte in
diesem Fachbereich längerer Ausfall durch Krankheit auftreten, so hat der
reguläre Unterricht Priorität.
Grundsätzlich besteht
auch in diesem Schuljahr das Angebot für die Schülerinnen bzw. Schüler der
Klassenstufen 5 bis 9, von Montag bis Donnerstag in den siebenten und achten
Stunden in der Schule ( Haus I ) unter Aufsicht Hausaufgaben zu erledigen. Ziel
dieser Betreuung ist es vor allem, eventuelle Wartezeiten am Nachmittag
sinnvoll zu überbrücken und Hilfestellungen zu geben. Leider wird diese
Möglichkeit der individuellen Unterstützung von unseren Schülerinnen bzw. Schülern
noch zu wenig genutzt !
Nachfolgend sind
einige Beiträge aus verschiedenen Bereichen unserer Schule zusammengetragen,
deren Reihenfolge willkürlich ist und keine Rangfolge darstellt. Sie sollen es
Ihnen, liebe Eltern, ermöglichen, neben den vorhergehenden Ausführungen und
Informationen durch Ihre Kinder tiefere Einblicke in das Leben an unserer
Schule zu erlangen.
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„Heureka, ich hab's gefunden."- Unter
diesem Motto trafen sich am 15.November 2006 die besten Knobler des
Friedrich-Schiller-Gymnasiums in der Aula, um an den schwierigen Aufgaben der
46. Mathematik-Olympiade herum zu tüfteln. In einer vier- bis sechsstündigen
Klausur mussten sich die Schüler der 5. bis 12. Klassen mit vier Problemkreisen
beschäftigen. Dabei ging es nicht nur um pure Schulmathematik. Wie immer wurde
den Teilnehmern viel abverlangt. Ein hohes Maß an flexiblem Denken war
erforderlich. Bei der einen oder anderen Aufgabe war es notwendig, auch einmal
ganz neue Lösungswege zu gehen. Erst dann konnte man das gewünschte Ziel
erreichen. Besonders die geometrischen Sachverhalte hatten es da in sich.
Talent allein reicht hier nicht aus. Nur wer sich in seiner Freizeit die Mühe
macht, auch einmal mathematischen Problemen zu bewältigen, die über den
Schulstoff hinausgehen, konnte bei diesen Aufgaben Punkte sammeln. An dieser
Stelle möchten wir stellvertretend für die 47 Schüler, die ihr Wissen im Fach
Mathematik unter Beweis stellten, die Bestplatzierten in den einzelnen
Jahrgangsstufen nennen.
Klassenstufe 5: Erik Wandsieb; Klassenstufe
6: Florian Plank
Klassenstufe 7: Markus Büchner; Klassenstufe
8: Christin Böhlert
Klassenstufe 9: Francis Deichfuß, Martin Kuczyk, Anna Scharsig;
Klassenstufe 10: Andrea Gutschlich; Klassenstufe
11 bis 12: Hannes Heinemann.
In diesem Zusammenhang gilt
unsere besondere Anerkennung noch einmal Markus Büchner, der unsere Schule als
einziger Schüler bei der letzten Landesolympiade in Magdeburg wieder würdig
vertreten hat und seine Platzierung aus
dem Vorjahr noch verbessern
konnte. MIT DIESEM ERGEBNIS HAT ER UNSERER SCHULE ALLE EHREN GEMACHT. MÖGEN
NOCH MEHR SCHÜLER SEINEM BEISPIEL FOLGEN UND SICH SO BEHERZT MIT DER MATHEMATIK
BEFASSEN. Wir hoffen,
dass auch in den nächsten Jahren
viele interessierte Schüler Spaß an der Mathematik finden, denn der ist ein
unverzichtbarer Faktor bei der Beschäftigung mit anspruchsvollen fachlichen
Fragen. Für das Jahr 2007 sind alle Schülerinnen und Schüler mit Vorliebe für
dieses Unterrichtsfach eingeladen, am 37. Bundeswettbewerb Mathematik
teilzunehmen. Die Aufgaben für die erste Runde liegen bereits in der Schule vor
und sind beim Mathematiklehrer erhältlich. Einsendeschluss für die Lösungen
dieser Aufgaben ist der 1. März 2007.
E. Blätke
Liebe Eltern,
vielen Dank für die rege
Unterstützung , die Sie uns bei der Umsetzung unseres Bildungsauftrags
gewährten. Ohne Ihre Einsicht, dass Kino- ,Theater-
und Konzertveranstaltungen ohne Kosten nicht möglich sind, hätten wir das nicht
geschafft.
Im Deutschunterricht geht es
immer nur um das eine, die deutsche Sprache. Sie ist Gegenstand und
Vermittlungsinstanz gleichermaßen.
Aufbauend auf die Fähigkeiten
und Fertigkeiten, die die Schüler aus dem Elternhaus, Kindergarten und
Grundschule mitbringen, sollen die Gymnasiasten lernen „komplexe
Sprachhandlungen und –strukturen zu durchschauen und
bewusst anzuwenden". Der „kreativ –produktive Umgang mit der deutschen
Sprache prägt Individualität aus und befähigt, in der Gemeinschaft mit anderen zu
kommunizieren". ( Rahmenrichtlinien Seite 6 )
An unserer Schule werden die
Schülerinnen bzw. Schüler auf vielfältigste Weise und altersgerecht mit den
Regeln der Orthografie, Grammatik, der Wortbildung, des Satzbaues und der
Textanalyse und Textgestaltung vertraut gemacht. Denn „wer seine Sprache
unvollkommen beherrscht und sich nicht richtig ausdrücken kann, kann auch nicht
richtig denken, dem bleibt auch sein eigenes Inneres weitgehend dunkel".
(Schwanitz „Bildung" Seite 567 ) Eine bewusste Anwendung des Gelernten ist
Grundlage für den Lernerfolg in anderen Fächern und im späteren Leben.
Wir sehen unsere Aufgabe
weiterhin darin, die Heranwachsenden mit Problemen und Konflikten unserer Zeit
zu konfrontieren und ihnen Wege zu deren Bewältigung zu zeigen. Indem wir sie
am reichen Schatz der deutschen und Weltliteratur teilhaben lassen, versuchen
wir ihnen Lebenshilfe und Weltorientierung zu geben.
Die Globalisierung hat längst
alle Lebensbereiche erreicht. In einer Welt, in der die Unterschiede zwischen
den Ländern schwinden, die Gleichmacherei der Menschen voranschreitet, ist es
sicher nicht verwunderlich, dass eine Rückbesinnung auf das Besondere der
eigenen Kultur und ihre Wurzeln stattfindet um sich der eigenen Identität zu
vergewissern. So begründen wir unsere Entscheidung an „bewährten, alten"
Geschichten und Dichtern festzuhalten und dadurch unseren Schülern Erlebens-
und Erfahrungsbereiche zu eröffnen, die ihnen ohne unsere Anregung
möglicherweise für immer verschlossen blieben.
Nach wie vor bildet die
Beschäftigung mit Literatur das Hauptfeld des Deutschunterrichts. Sie ist neben
der Sprachbildung wesentlich für die ästhetische Persönlichkeitsformung. In der
Auseinandersetzung mit den Geschichten über andere lernen wir uns selbst
kennen.
So schafft die Kenntnis von
Sprache und Literatur Identität und Selbsterkenntnis.
In der Mediengesellschaft von heute kristallisiert
sich eine neue Aufgabe auch für den Deutschunterricht heraus – die Schüler zur
kritischen Mediennutzung zu befähigen. Die neuen Medien mit ihren neuen
Möglichkeiten können eine echte Bereicherung darstellen, wenn die Schüler über
die technische Fertigkeit zu neunen geistigen Ideen und Erkenntnissen gelangen.
Auf diesem Weg wollen wir ihre Begleiter sein.
A. Cotte
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Raindrops keep falling an our heads
zu unserer Sprachreise nach Hastings im März 2006. Aber Gott sei
Dank dauerte der Regen nicht sieben Tage. Es ist mir eine große Freude auf
diesem Weg nochmals allen Schülern und Schülerinnen für ihr Durchhaltevermögen
am zweiten Londontag zu danken. Wir waren nass bis auf die Haut, aber die Laune
ließen wir uns nicht verderben. Der Höhepunkt des Projektes, die Reise selbst,
verlief wie jedes Jahr in verschiedenen Programmpunkten. Madame Tussaud's wurde für einige Schüler möglich gemacht, während
der Rest der Gruppe einen Abstecher ins British Museum unternahm, um sich die „mummies" (Mumien) anzusehen.
In der Auswertung der Sprachreise fertigten die Gruppen jeweils
eine Projektarbeit an, die mit einer Note belohnt wurde und zum „Tag der
offenen Tür" eingesehen werden kann.
Das
Ganztagsprojekt wird weitergeführt und neue Ideen zum Spracherwerb halten
Einzug in zwei Nachfolgegruppen. Also dann auf ein neues Erlebnis im März 2007!
J. Rombusch
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Das Schuljahr 2005/2006 wurde für unseren
Fachbereich ( ebenso für Englisch ) zu einem erfolgreichen Jahr. Zwei
Schülerinnen der 10. Klasse nahmen am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teil, der
jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung durchgeführt wird.
Hierbei kann man seine Kenntnisse im Einzel- oder Gruppenwettbewerb sowohl in
den modernen Fremdsprachen als auch in Latein unter Beweis stellen. Auf der
Ebene der Bundesländer werden die ersten Preisträger ermittelt, die aus ihren
Reihen wiederum den Sieger küren.
Franziska Altmann unterzog sich den anspruchsvollen Aufgaben in
der russischen Sprache, erreichte eine beachtliche Punktzahl und wurde mit
einer Anerkennungsurkunde ausgezeichnet.
Friederike Sachs bewältigte den gleichen
Schwierigkeitsgrad in den Sprachen Russisch und Englisch. Mit einem 4. Platz
für Sachsen-Anhalt war auch sie eine würdige Vertreterin unseres Bundeslandes
und unseres Gymnasiums. Übrigens vervollkommnet sie in diesem Schuljahr ihre
Englischkenntnisse in den USA.
K. Macholl
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Großer Erfolg bei der DELF- Prüfung
Im vergangenen Schuljahr konnten wir erstmalig im Rahmen des
Ganztagsschulprojektes einen Kurs zur Vorbereitung auf die DELF- Prüfung
anbieten.
française Bildungsministerium ausgestellt wird und
in der ganzen Welt anerkannt ist.
Drei Schülerinnen der 9. Klasse nahmen an diesen
Vorbereitungskursen teil und eine von ihnen, Eva Erhardt, meldete sich zur Prüfung im Institut Français in Leipzig an.
Am 13. Mai musste sich Eva einem schriftlichen
und einem mündlichen Prüfungsteil stellen und bewies mit Bravour, dass sie in
der Lage ist, sich in der französischen Sprache auszudrücken — sie bestand die
Prüfung mit 95,5 von 100 Punkten.
Félicitations- Herzlichen Glückwunsch!
B. Herrmann
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Zeitensprünge
Man hört immer Matheolympiade, Englischolympiade..., doch auch für
Schüler, die Interesse am Fach Geschichte zeigen, gibt es an unserer Schule
Möglichkeiten.
Ende 2005 startete unser Geschichtslehrer, Michael Ulrich, einen
Aufruf an Geschichtsinteressierte. Für das Thema
„Industriepioniere in Calbe/Saale" fanden sich 8 Begeisterte, die das
Projekt umsetzen wollten. Dies waren Felix
Kralik, Anna Wondrak, Nils
Rätsel. Patrick Czech, Robert Ulrich, Sascha Niemann,
Tobias Komar und Franziska
Schmalisch, alles Schülerinnen bzw. Schüler der
jetzigen zwölften Klassen. Durch Unterstützung von vielen Seiten
konnten wir bestmögliche Erfolge erzielen, so dass nach langer Arbeitszeit
bereits im April 2006 unsere Broschüre
„Industriepioniere in unserer Heimat" fertig gedruckt vor uns lag. Inhalte
sind die Industrialisierung allgemein und
natürlich speziell im Bezug auf Calbe, wobei wir uns mit den Firmen Brückner, Roesener, Nicolai und Tischmeyer
im
Detail befasst haben. Am 19.10.06 war es nun endlich soweit, wir fuhren zum
Geschichtstag nach Magdeburg. Wir
präsentierten voller Stolz unser Gesamtobjekt und schnupperten mit Interesse in
den Projekten der anderen Teilnehmer.
F. Sclunalisch
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Durch den Urman Preis inspiriert, der unter der Schuljugend der
Gymnasien der Stadt Schönebeck und des Landkreises die Erinnerung an die einst
in Schönebeck existierende jüdische Gemeinde bewahren soll, fassten zwei
Gruppen im Januar 2006 den Mut im Zuge dessen schriftliche Arbeiten
einzureichen.
Die erste Gruppe, zu
der Sandra Adam, Sophie Conrad, Isabel Finke und Manuela Most gehören, beschäftigte sich mit dem Thema
„Kultur und Religion des Judentums – gestern und heute". Sie setzten sich
als Ziel die faszinierenden Aspekte der Kultur und Religion hervorzuheben sowie
sich deren Zelebrierung und Bedeutung zu widmen. Dabei war das Spektrum der
Informationsquellen so vielfältig, dass sie sich hauptsächlich an Herrn Tschalamoff, der sich bis heute für Juden einsetzt, die
kein Zuhause haben und an Frau Judy Urman, die diesen
Preis ins Leben gerufen hat, wendeten. Die 4 engagierten Schülerinnen wollten
sich in das jüdische Leben hineinversetzen und bereiteten deshalb ein
traditionelles jüdisches Essen zu, das sie sich und einigen Mitschülern munden
ließen.
Die zweite Gruppe
hatte, als sie den Rundbrief für diesen Preis das erste Mal sah, sofort
beschlossen, über das Thema „Die jüdische Gemeinde von Großmühlingen" zu
recherchieren. Somit fingen Eileen
Strohschen und Dagmar Bellstedt an Informationen zu sammeln. Doch die
Suche erwies sich schwieriger als geplant. Da es bisher noch kein gesammeltes
Werk über diesen Abschnitt der Geschichte von Großmühlingen gab, waren alle
Quellen an unterschiedlichen Orten aufbewahrt und mussten erst aufgespürt
werden. Zudem wurde die Recherche zunehmend dadurch erschwert, dass die meisten
Artikel in altdeutscher Schrift abgefasst waren und nur wenige Personen diese
lesen konnten.
Beide Gruppen aber
lösten ihre Probleme und entwickelten ansprechende Arbeiten, die viel Mühe und
Fleiß erkennen ließen und mit einem enormen Zeitaufwand verbunden waren.
Dagmar Bellstedt,
12k
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Ziel des
Fachbereichs Sport im Schuljahr 2005/2006 war die Umsetzung der
Rahmenrichtlinien des Faches im obligatorischen Unterricht, die Realisierung
eines möglichst vielseitigen außerunterrichtlichen
Sports, die Umsetzung einer breiten Angebotspalette an sportlichen
Betätigungsmöglichkeiten unserer Schüler/innen im Rahmen des Ganztagsprojektes
unserer Einrichtung und die Teilnahme unserer Schüler/innen an den
verschiedensten Wettkämpfen in unterschiedlichen Sportarten auf Schul-, Kreis-,
Regional- und Landesebene. Dabei hatten die Lehrkräfte und die Kinder und
Jugendlichen des Friedrich – Schiller – Gymnasiums einen hohen Eigenanspruch.
Sie wollten das bestehende Niveau halten und nach Möglichkeit weiter ausbauen.
Durch den längerfristigen Ausfall von drei Sportkollegen ( Fr. Sprössig, Fr. Kühne: Schwangerschaft und Herr H. D. Lange: Krankheit ) konnte diese Zielsetzung in diesem Schuljahr
leider nicht in allen Belangen umgesetzt werden. Aus organisations-
technischen, personellen und zeitlichen Gründen sowie der Prioritätsstellung
des obligatorischen Unterrichts konnten die AG's und
Projekte Volleyball, Unihockey,"
Yoga – Entspannung- und Muskelrelaxation" und
Tischtennis nicht kontinuierlich und ganzjährig realisiert werden. Dies
bedauern wir sehr. Doch nach der Begrüßung zweier neuer Erdenbürger und
hoffendlicher Genesung möchten wir diese wieder in unser Angebot aufnehmen.
Dennoch konnten
unsere sportinteressierten und bewegungsfreudigen Schüler/innen im außerunterrichtlichen Bereich sich für folgende
Sportartenbereiche entscheiden: Gymnastik/ Tanz, Bolzen – für Jedermann, Reiten, „ Ich tue etwas
für meinen Körper" – Allgemeingruppe, Basketball und Badminton.
Der obligatorische
Sportunterricht in Klasse 5 bis 10 und der Kursunterricht Sek
II ( Fußball, Judo, Tischtennis, Volleyball, Ski –
Alpin, Badminton, Gymnastik/Tanz ) wurde kontinuierlich und ordnungsgemäß ohne
große Stundenausfälle abgesichert.
Wie in jeden Jahr waren unsere
Schüler/innen bei zahlreichen Wettkämpfen vertreten. In den Sportarten
Handball, Leichtathletik, Badminton, Beachvolleyball,
Fußball, Triathlon, Gymnastik/Tanz, Streetball
erkämpften sie auf Schul-, Kreis-, Regional- und Landesebene hervorragende
Ergebnisse. Diese hier alle aufzulisten würde den Rahmen sprengen.
Stellvertretend einige Resultate: Kreis- Kinder- und Jugendspiele Leichtathletik : 16 goldene, 17
silberne und 18 bronzene Medaillen; WK IV Jungen Handball 3. Platz im Landesfinale und WK IV Mädchen 4. Platz in der Endrunde;
2. Platz der Mixmannschaft beim Gaensefurther
Landeswettkampf im Triathlon ( und das in den Ferien!! )
Über unsere Erfolge und Platzierungen wurde regelmäßig und ausführlich
in den Tagesmedien berichtet, sodass die sportinteressierten Mitschüler ,
Eltern, Bekannten und Freunde stets aktuell über unsere Aktivitäten informiert
sind.
Wie in jedem Jahr beteiligten sich unsere Schüler/innen im Rahmen
des Sportunterricht am Wettbewerb „ Erwirb das
Sportabzeichen". In diesem Schuljahr erwarben 340 Kinder und
Jugendliche dieses Abzeichen. Die dadurch erzielte Siegprämie von 170.- Euro
kommt den Mädchen der AG Tanz zu Gute.
Aber auch interne
Sportwettkämpfe zwischen einzelnen Schulklassen, Klassenstufen und Projekten in
Zusammenarbeit mit dem ortsansässigen Sportverein TSG Calbe ( z.B. Abteilung
Kanu ) zeugen vom Sportinteresse unserer Schüler/innen.
An dieser Stelle
möchten sich die Sportlehrer wieder bei den Eltern bedanken, die unserer Schule
bei der Wahrnehmung der vielfältigen Sportveranstaltungen durch Fahr- und Bringedienste uneigennützig und hilfreich zur Seite
standen. Danke!
G. Seebach
Das vergangene Jahr
war auch wieder für die Mitglieder unserer Tanzgruppen ereignis- und
erfolgreich. Die Gruppe der älteren Mädchen verringerte sich zwar auf nur 6
Mitglieder, aber deren Ehrgeiz war so groß, dass vor wichtigen Veranstaltungen
zusätzlich in den Ferien trainiert wurde. Die Auftritte bei der Abteilung Kanu
im Herbst, beim Sportlerball der TSG Calbe Ende April, während des Besuchs des
Kultusministers in unserer Aula sowie beim Rolandfest unserer Stadt im Juni
wurden dann auch jeweils mit viel Beifall belohnt. Sarah Andrejewski, Fritzi Ehlert, Cindy Moritz, Friederike Schulze, Claudia Schorm und Mandy Kühne,
die für die leider erkrankte Nicole
Stephan einsprang, konnten
bei den diesjährigen Landesmeisterschaften in Bernburg in ihrer Kategorie ihre Leistungen
stark verbessern und errangen mit 14,75 von möglichen 20 Punkten den 2.Platz! Damit haben diese Mädchen auch dazu beigetragen, dass der
Kreisportbund Schönebeck beim Wettbewerb „Sport in Schule und Verein" den 3.Platz in Sachsen-Anhalt belegen konnte.
Innerhalb des
Ganztagsprojekts hat sich im vergangenen Schuljahr eine neue Gruppe gebildet,
die aus 14 Mädchen und einem Jungen der 5.-7.Klassen bestand. Sie haben beim
„Tag der offenen Tür" , beim Ministerbesuch und
bei den Kreis-Kinder —und Jugendspielen ihr Talent gezeigt. Die meisten Kinder
machen auch in diesem Jahr mit und üben an neuen Choreografien. Zwei Mädchen,
Christin Haase und Lina Falkenthal, haben mit mir gemeinsam an einem
Novemberwochenende an einem Tanzworkshop der Sportjugend Sachsen-Anhalt in
Wolmirstedt teilgenommen und von dort viele Ideen mitgebracht.
Außerdem besteht seit diesem
Schuljahr noch eine dritte Gruppe. Die 10 Mädchen der 5.und 6.Klassen üben sehr
fleißig an einer anspruchsvollen Steppaerobicchoreografie, die sie zum nächsten
„Tag der offenen Tür" vorzeigen wollen.
Christiane Falkenthal
Wo man singt, da lasst euch ruhig nieder : Kleiner und großer Chor
Die Eigenart von
Schulchören besteht darin, dass ein ständigen Kommen und Gehen von Sängerinnen
und Sängern herrscht. Im letzen Jahr legte „ leider" unser langjähriger
Pianist Steffen Bauer, der mit seinem Spiel die Stilistik des Chores
entscheidend mitgeprägt hat, sein Abitur ab.
Wir befanden ,dass es an der Zeit war, diese bekannten
Arrangements auf einer CD zu „verewigen". So ging es Anfang Juni dieses
Jahres an einem Sonnabend mit einer kleinen Auswahl von erfahrenen Sängerinnen
und Sängern ab ins Tonstudio nach Berlin. Voller Konzentration und für eine
erste CD-Aufnahme recht zügig sangen und spielten wir die
besten Titel bei Bodo Kommnick, unserem Produzenten,
ein. Er bearbeitete die Aufnahmen in der Qualität, als wenn alle mitgesungen
hätten. Dass sich die CD wirklich hören lassen kann, zeigt die derzeit große Nachfrage .
Ansonsten sehen wir
wie eh und je unsere hauptsächliche Motivation darin, das kulturelle Leben in
und um unserer Schule mit Auftritten zu den verschiedensten Anlässen zu
bereichern.
Eine schöne
Tradition hat sich bereits herausgebildet, dass der kleine Chor (
Schüler/-innen der Klassen 5 und 6 unter der Leitung von Frau Irrgang- Heinrich
) und der große Chor ( Gospelsänger/ -innen der Klassen 7 bis 12 ) das alljähliche
Weihnachtskonzert und Abiturientenabschlussprogramm gemeinsam gestalten.
Katrin Püsche, Leiterin des Gospelchores
In diesem Jahr ist fast alles
neu bei den Schillerlocken: Nicht nur, dass man sich nach der (fast schon
wieder alten) Modernisierung des Faust I an das Stück „Die Welle" von
Morton Rhue und sich damit zum 1. Mal an
amerikanische Literatur herangewagt hat, auch die Gesichter der Akteure haben
sich gewandelt. Trotz den 5 „Abgängern" aus dem Abiturjahrgang 2006 ist
die Größe der Theatergruppe aber keinesfalls geschrumpft. Denn dieses Jahr gab
es aus den 9. Klassen solch einen gewaltigen Zustrom, dass die Schillerlocken
zahlenmäßig größer denn je sind! Das hieß jedoch auch, dass man sich erst
wieder kennen lernen musste um gegenseitiges Vertrauen, welches beim Spielen
absolut notwendig ist, aufzubauen. Bei so viel Veränderung ist es nur gut, dass
wenigstens etwas beim Alten geblieben ist. Denn wie in den vergangenen Jahren
quälte sich unsere Theaterleiterin Fr. Dr. Susanne Pichottky
mit dem Kürzen und Umschreiben der Texte, sämtlicher Organisation sowie damit
das Chaos das aufgrund der Menge der Schauspieler unvermeidlich ist, mit ihrer
engelsgleichen Geduld in geordnete Bahnen zu lenken. Denn es heißt ja nicht um
sonst: „Macht durch Disziplin! Macht durch Gemeinschaft! Macht durch Tun!" !?! Aber dazu mehr im aktuellen Stück.
Eine weitere Neuerung ist die erfreuliche Tatsache, dass die Aula
wieder zurück erobert wurde! Durch die Fertigstellung des Fluchtweges und der
Feuerschutzmaßnahmen können sogar die diesjährigen 2 Weihnachtskonzerte wieder
mit „Heimvorteil" stattfinden. Dieses Mal führt die Theatergruppe „Die
Weihnachtsgeschichte" von Charles Dickens auf. Wie auch bei allen anderen
Stücken, welche die Schultheatergruppe schon präsentiert hat, müssen auch an
dieser Stelle Sandra Adam und ihre Mutter für ihr Engagement bei der
Vorbereitung lobend erwähnt werden. , da sie in die zauberhaften Kostüme und
Kulissen mit Sicherheit genauso viel Freizeit investiert haben wie Fr. Pi in
das Stück selbst und vielleicht sogar mehr als der eine oder andere
Schauspieler mit Textlernen und Proben verbracht hat. © Doch natürlich arbeiten
diese auch sehr hart um zusätzlich zum normalen Schulstoff die seitenlangen
Monologe etc. zu pauken. Um so mehr freut uns die enorme Nachfrage und das
wachsende Interesse der Schüler. Selbst wenn im nächsten Jahr die letzten 4
„alte Hasen" unsere Schule und damit die Schillerlocken verlassen, so wird
die Theatergruppe in der „next generation"
mit Sicherheit weiterbestehen!
Janine
Matschek
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Die Schülerinnen
und Schüler der 9. Klassen absolvierten im vergangenen Jahr im Zeitraum vom
8.12.2005 bis zum 21.12.2005 ein zweiwöchiges Betriebspraktikum. Dieses sollte
dazu dienen, die Arbeitswelt kennen zu lernen und Einblicke in den
Arbeitsalltag verschiedenster Berufsbilder zu gewinnen. Daher besuchten die
rund 80 Schülerinnen und Schüler verschiedene Betriebe und Einrichtungen in den
Städten und Gemeinden des Landkreises Schönebeck, die sich meist in Wohnortnähe
befanden. Die Praktikanten wurden unter anderem in Betrieben wie der KOBA, dem
Kindergarten, der Sparkasse, in Krankenhäusern, Tierarzt- und Zahnarztpraxen,
aber auch Kleinbetrieben angestellt. Um einen möglichst ausführlichen Bericht
von jedem einzelnen Schüler über sein Praktikum zu erhalten, verteilte der
betreuende Lehrer Herr Friederichs der gesamten Schülerschaft Praktikumshefte,
die von Frau Baum, der Filialleiterin der Sparkasse Calbe/Saale, auch in diesem
Jahr freundlicher Weise wieder zur Verfügung gestellt wurden.
Ich verbrachte mein
Praktikum in der Kommunalen Beschäftigungsagentur (KOBA) in Schönebeck. Dort
arbeitete ich in verschiedenen Abteilungen, unter anderem in der Buchhaltung im
Sekretariat und der Geschäftsleitung. Ich gewann dort Einblicke in
kaufmännische- und sozialpädagogische Berufe. Man übertrug mir viele Aufgaben,
die gewissenhaft erledigt werden mussten, wie beispielsweise das
Vervollständigen einer Excel-Tabelle, auf die nur wenige Mitarbeiter zugreifen
können. Ich wurde behandelt wie jeder andere Mitarbeiter und konnte mich so als
Teil der Firma fühlen. Natürlich musste auch ich typische Schreibtischarbeiten,
wie kopieren, faxen usw. erledigen, die nicht sonderlich interessant waren.
Dennoch hat mir das Praktikum sehr gut gefallen. Alle Mitarbeiter waren sehr
nett zu mir und ich gewöhnte mich sehr schnell an die Arbeitszeiten. Auch für
meinen späteren Berufsweg hat mir das Praktikum Anreize gegeben. Ich habe viele
Erfahrungen gesammelt, die ich nicht missen möchte.
E.
Ehrhardt
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Unsere Studienfahrt
der 12./13. Klassen nach Amsterdam wurde zu einem Highlight des letzten
Schuljahres. Schon die Anreise stellte eine Herausforderung an die Fähigkeiten
der Busfahrer dar. Es wurde gehupt, gehakt und geschimpft im dichten
Stadtverkehr. Die Zimmer unserer Unterkunft waren für eine Jugendherberge
angemessen. Nach dem Abendessen stürzten sich gleich alle ins Nachtleben der
Stadt. In den nächsten Tagen erwarteten uns in Amsterdam schönes Wetter,
verrückte Fahrradfahrer und viel Spaß. Bei der Grachtenrundfahrt erlebten wir
alles aus einer ganz anderen Perspektive. Die Museumstouren gestalteten sich
sehr lehrreich („Das Bild gibt's ja wirklich." bezogen auf van Goghs
berühmtes Gemälde „Die Sonnenblumen"). Frau Krausholz erfüllte sich einen
Lebenstraum: Sie durfte Ihre Klasse durch das Rijksmuseum
führen. Die Nachmittage waren ausgefüllt mit Shoppingtouren und viel leckerem
Essen. Dabei bewahrheiteten sich einige Klischees. Holzschuhe, Tulpen und
Windmühlen gibt es an jeder Ecke. Einige holten auch den Besuch des
Anne-Frank-Hauses nach, den wir am Anreisetag leider verpasst hatten. Abends
versammelten sich viele Schaulustige auf dem Leidseplein,
um Breakedancer und Zauberkünstler zu bewundern. Und
so verging unsere Woche in der niederländischen Hauptstadt wie im Flug. Für die
Schülerinnen bzw. Schüler war diese Fahrt eine Gelegenheit, sich untereinander
besser kennen zu lernen. Wir alle werden die Erlebnisse sicher nie vergessen.
Sophie
Conrad, Julia Peterle
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Das erste Jahr
voller Hindernisse ist geschafft und man kann schon mit Stolz berichten, was
die kleine Schülerfirma „picnic" so alles
geleistet hat. Wenn man zurückblickt, sieht man nämlich erstmal zehn motivierte
Schülerinnen und Schüler, die einem großen Projekt gegenüber standen.
Nachdem man sich
einen Raum erkämpft hatte und sich das gröbste Inventar bei großzügigen Lehrern
und Schülern „zusammengeschnurrt" hatte, begannen die ersten Verkaufstage.
Man hatte ganz schön zu tun die Masse an Schülern in den Griff zu bekommen und
nebenbei noch die Preise zusammenzurechnen, was schon an höhere Mathematik
grenzte. Doch nach einiger Zeit war man geübt in diesen Dingen und man suchte
sich neue Herausforderungen und man entschied sich an einer Schülerfirmenmesse
der deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Naumburg teilzunehmen, wo man
speziell die Mitarbeiter in ihrer Schaffenskraft förderte. Noch vor der Schülerfirmenmesse
schlug die deutsche Kinder- und Jugendstiftung vor, dass ein Antrag auf
Fördermittel gestellt werden könne um dem Jungunternehmen finanziell unter die
Arme zu greifen. Gesagt, getan, das ließ man sich nicht zweimal sagen. Man
verfasste einen Antrag, der bald darauf bewilligt wurde und somit waren
finanzielle Sorgen erstmal in den Hintergrund gerückt.
Gegen Ende des
Schuljahres musste man sich allerdings nach neuem „picnic"
—Personal umsehen, da fünf Schülerinnen „picnic"
aus Gründen des Hauswechsels verlassen mussten. Doch an Personalmangel sollte
das Unternehmen nicht leiden und man lies interessierte Schülerinnen und
Schüler vorsprechen. Schließlich fand man durch und durch tüchtige Mitarbeiter,
die in diesem Jahr ihre Feuerprobe bei „picnic"
bestehen müssen.
Claudia Vogt
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Liebe Eltern,
mit Stolz können
wir berichten, dass vor allem durch die Initiativen des Fördervereins mit
Sponsorenhilfe einiger Firmen eine zweite Fluchtmöglichkeit für unsere Aula
entstand und diese dadurch wieder voll nutzbar geworden ist. Neben den
alljährlichen Ehemaligenbällen hat der Förderverein erstmals im Sommer letzten
Jahres jeder Abiturientin bzw. jedem Abiturienten ein
Erinnerungsmünze zum Abiturzeugnis überreichen können. Dies sind nur einige
Schlaglichter auf die Tätigkeitdes Vereins.
Allerdings brauchen wir stets Ihre Hilfe, liebe Eltern !
Über jedes neue
Mitglied, das bereit ist, unsere Arbeit zu unterstützen, freuen wir uns aufrichtig !
Sollten auch Sie
den Förderverein mit einer Spende unterstützen wollen, so wären wir dafür
überaus dankbar! Wir garantieren Ihnen, dass diese Spenden nur für gemeinnützige
Zwecke verwendet werden. Nach Eingang der Spende erhalten Sie eine
steuerbegünstigte Spendenquittung, die vom Finanzamt anerkannt wird. Und
möchten Sie Mitglied in unserem Verein werden (der Jahres-Mitgliedsbeitrag
beträgt übrigens nur 12 E ), so wenden Sie sich bitte
ebenfalls an die Schulleitung. Wir freuen uns über jeden Neuzugang
!
Insbesondere sei
nochmals all denen gedankt, die durch eine Zuwendung oder andere
Unterstützungen die Arbeit des Vereins gefördert und ermöglicht haben!
Besonders seien an
dieser Stelle die Firmen
Landmann-Bauelemente Calbe, JBR-Bau GmbH Calbe, FARMS
Straßen- und Tiefbau Zuchau, Aleithe Installations-
und Heiztechnik Groß Rosenburg, Henschel
Metallbau Tornitz sowie die Ingenieurgemeinschaft Sehmisch & Sieche Calbe genannt, die als Sponsorenleistung die Schaffung einer
Fluchttreppe für unsere Aula ermöglichten. Auch die Firma Rauch Frischmenue,
die Gärtnerei Wüstling und die Sparkasse in Calbe sei hier nochmals erwähnt, die neben vielen anderen
Sponsoren die Schule in herausragender Weise unbürokratisch unterstützten
!
!
Dafür nochmals unser besonderer Dank
Der Förderverein
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Wir hoffen, Ihnen, liebe Eltern, auch mit diesem nunmehr schon elften
Elternbrief einen weiteren Einblick in unser vielfältiges Schulleben gegeben zu
haben.
Wir
wünschen Ihnen und Ihren Kindern sowie allen weiteren Familienangehörigen ein
frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2007 !
Mit freundlichen Grüßen

(OStD, Schulleiter)
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