Faksimile "Schönebecker Volksstimme" vom 05.07.2011 "Elbe-Saale Rundblick"   


Der Abschlussjahrgang: Christoph Altmann, Sascha Berger, Christin Böhlert, Sebastian Brandt, Madleen Breitlauch, Martin Frank Büchner,
 Janine Fenske, Christopher Franzke, Marie Götze, Martin Gruß, Anna-Marie Haberland, Benita Hartigs, Luise Hilfert, Tim Hoppe,
Sebastian Hüttl, Friederike Jäger, Stefanie Kegel, Maria Kirst, Mandy Kistner, Anna Maria Kubick, Toni Kursawa, Eric Lange,
Alexander Menzel, Laura Nahrendorf, Danny Ohle, Alexander Otto, Thomas Pawlitzki, Paul Peuckert, Sebastian Pfütze, Florian Prößel,
Mario und Patrick Rehse, Lisanne Rust, Maximilian Scheibe!, Patrick Schindler, Sandro Schroeder, Tobias Schurwanz, Felix Stohge
und Christian Wenzlaff. Mit auf dem Foto sind auch die beiden Tutoren: Gudrun Tulinski (links) und Michael Ulrich (rechts).    
Fotos (2): Tilman Treue

39 Abiturienten halten ihre Zeugnisse in den Händen / Abschlussball im Salzlandcenter

Anwartschaft auf eine gelingende Zukunft

Kunstkurse des Friedrich-Schiller-Gymnasiums fertigen Skizzen für
eine Ausstellung an

 

39 Abiturienten verließen am Freitag das Friedrich-Schiller-Gymnasium. Zwölf anstrengende, aber auch spannende Jahre liegen hinter den Jugendlichen, die mit einem gelungenen Kulturprogramm, reichlich guten Worten und dem mehr oder weniger hart erarbeiteten Abiturzeugnis verabschiedet wurden.
 

Von Tilman Treue
 

Calbe. "Was heißt es eigentlich, ein Abiturient zu sein?", dieser Frage ging Benita Hartigs in ihrer Abiturrede nach. Im Dialog mit ihrem ehemaligen Mitschüler Andreas Broska ließ die 19-Jährige das bisherige Leben der Schillergymnasiasten auf skurrile Weise rückwärts laufen, erinnerte an längst vergessene Schulhofspiele und Klassenfahrtsaktivitäten, über die lieber keiner spricht.

  Der außergewöhnlich kreative Vortrag, die überzeugende Ehrlichkeit der Sprecherin und jede

Benita Hartigs und Christopher Franzke wurden von ihren Mitschülern zum Abi-Ball-Paar des Abends gekürt. Die 19-Jährige hielt während der Zeugnisausgabe die diesjährige Schülerrede und erntete von Mitschülern und Gästen verdienten Applaus.


 

Menge wohl portionierter Humor machten diese Abiturrede zu einen eindrücklichen Genuss, waren sich Mitschüler, Lehrer und Gäste einig.

   Die Schülerrede ist der traditionelle Abschluss der Schulzeit am Friedrich-Schiller-Gymnasium. Längst hatten die 39 Abiturienten aus den Händen ihrer Tutoren Gudrun Tulinski und Michael Ulrich ihre Zeugnisse bekommen, die, so Schulleiter Erhard Kiel in seiner Ansprache, "mehr als nur ein Blatt Papier mit Siegel und Unterschriften sind."
Streichquartett der Kammerphilharmonie
Zwar gebe es auch mit dem Reifezeugnis keine Garantien, wohl aber die Anwartschaft auf eine gelingende Zukunft. "Sie haben die Mauer erklommen, aber nun geht es dahinter weiter", mahnte der Schulleiter, denn den weiteren Weg müssen die Jugendlichen nun allein gehen, ohne die schützenden Hände ihrer Eltern und Lehrer.
Die freuten sich am Freitag mit den Absolventen und genossen die feierliche Ausgabe der Abiturzeugnisse - die Chöre der Schule, fünf Rezitatoren und das Streichquartett der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie gaben den entsprechenden Rahmen.

Für die besten Leistungen des Jahrgangs zeichnete Thomas Faltin vom Förderverein des Schillergymnasiums Sandro Schroeder mit der Traumnote 1,3 sowie Luise Hilfert und Sebastian Hüttl aus. Alle Abiturienten erhielten neben Lorbeerkranz und Rose die .Erinnerungsmünze ihrer Schule.

  Abends auf dem Abiball wurde dann im Salzlandcenter in Staßfurt kräftig geschwoft, wahlweise Eltern, Freunde oder Lehrer zum Tanz aufgefordert und die Schulzeit in Anzug und Ballkleid verabschiedet. Zum Abi-Ball-Paar des Abends wurden Benita Hartigs und Christopher Franzke gekürt, die zu Peter Maffays "So bist du" sogleich ihr tänzerisches Können unter Beweis stellten.
 

adapted by drwm©2011-07-06